ARCHIV - EREIGNISSE IM aktuellen SCHULJAHR

JAN 23

DELF Scolaire - 49 erfolgreiche Prüflinge haben ihr Diplom bekommen

Das Warten auf die endgültigen DELF scolaire B1-Diplome hat sich für die Prüflinge am THG gelohnt. Nach der bestandenen Prüfung im Juni 2022 in den Räumen des THG halten die letztjährigen 10er stolz ihr Diplom in ihren Händen. Die Übergabe fand im Beisein von unserem Schulleiter, Herrn Burgenmeister, statt, der selbst auch frankophil ist. 

Vorausgegangen waren der freiwilligen mündlichen Prüfung eine gesunde Aufregung, eine ausgiebige Vorbereitung, eine individuelle Beratung zur Teilnahme an diesem Prüfungsteil, eine Prise Mut und das Vertrauen auf die in den viereinhalb Jahren erworbenen Französischkenntnisse. So gingen 49 Prüflinge mit einem erleichterten Lächeln und dem DELF scolaire B1 scolaire in der Tasche nach dem Prüfungstag nach Hause. Alle haben es geschafft – und es waren auch viele herausragende Leistungen dabei! BRAVO à tous! 

Mit dem vom französischen Bildungsministerium ausgestellten DELF-Diplom können alle Prüflinge ihre französischen Sprachkenntnisse weltweit und lebenslang nachweisen. Dies ist ein großer Vorteil für z.B. die eigene Bewerbungsmappe, da das DELF-Diplom international einen hervorragenden Ruf genießt. Darüberhinaus ist es für Prüflinge auch ein Erfolgserlebnis, eine Prüfung in der Fremdsprache erfolgreich zu absolvieren und so auch schon mal für kommende mündliche Prüfungen zu üben. 

 

Text und Fotos: Thomas Szücs


JAN 23

Deutsch-französischer Tag 2023 am THG

Dass sich unser THG-Foyer 60 Jahre nach der Unterzeichnung des Elysée-Vertrages (22. Januar 1963) in eine französische Disco verwandeln würde und währenddessen mehrere Crêpes-Stände für das leibliche Wohl der Schulgemeinschaft sorgen, hatten Charles de Gaulle und Konrad Adenauer so nicht im Sinn, aber dennoch muss gerade dies in ihrem Sinne gewesen sein. 

 

In der Politik spielen die deutsch-französischen Beziehungen eine große Rolle, aber erst durch die Zivilgesellschaft und ihr Engagement wird die deutsch-französische Freundschaft mit echtem Leben gefüllt. Deshalb war es der Fachschaft Französisch ein großes Anliegen, diesen runden Jahrestag der Besiegelung der Aussöhnung mit unserem westlichen Nachbarn so zu feiern, dass er bei den Schülerinnen und Schülern konkret und greifbar wird. 

 

Im Französischunterricht haben die Schülerinnen und Schüler am Frankreich-Wettbewerb teilgenommen und manch eine Lehrkraft hat auch in anderen Unterrichtsstunden die deutsch-französische Freundschaft thematisiert und teils sogar durch die Kleidung in den passenden Farben schwarz-rot-gold und bleu-blanc-rouge vorgelebt. 

 

Eine kleine Ausstellung vermittelte vertiefende Informationen und zeigte auch reichlich Bildmaterial aus den letzten 60 Jahren deutsch-französischer Beziehung. Darüberhinaus sorgte eine Multimediapräsentation bereits vor Unterrichtsbeginn für staunende Augen. 

Ausklingen lassen konnte man den Tag in der Mensa mit leckeren elsässischen Flammkuchen und sicherlich hätten auch viel mehr Crêpes über den Tresen gehen können: Die deutsch-französische Freundschaft geht also auch durch den Magen. 

 

Auf die nächsten Crêpes-Stände wird die Schulgemeinschaft also ganz gewiss nicht bis zum nächsten runden Geburtstag warten müssen! 

 

Es lebe die deutsch-französische Freudschaft! Vive l‘amitié franco-allemand! 

Continuons à bâtir ensemble l‘avenir! 

 

Die Fachschaft Französisch am THG


JAN 23

96 THG-Schüler*innen im Schnee

Am 21.1.2023 war es endlich wieder so weit! Nach drei Jahren Corona-Pause fand der von der SMV organisierte Skitag statt. Bereits um 5 Uhr morgens traten die 96 Schüler*innen der Klassenstufen 9 bis K2 in Begleitung von sieben Aufsichtspersonen die Fahrt nach Mellau im Bregenzer Wald an. Nach dreistündiger Busfahrt ging es sofort auf die Piste, um das teils schöne Wetter am Morgen zu genießen. Durch den Schneefall der vergangenen Tage waren die Pisten zwar wenig präpariert, was dem Spaß aber keinen Abbruch tat.

 

Zum ersten Mal wurde auch ein örtlicher Skilehrer engagiert, der sieben mutigen Anfänger*innen vier Stunden lang die Grundlagen des Skifahrens beibrachte. Auch das war ein voller Erfolg.

 

Am Nachmittag wurden die Sichtverhältnisse schlechter, da wieder Schneefall eingesetzt hatte, was die meisten Schüler*innen aber nicht störte. Schließlich trudelten um 15 Uhr alle erschöpft und mit roten Backen wieder beim Bus an der Talstation ein, um die Heimreise nach Esslingen anzutreten. Nach einem gelungenen und spaßreichen Tag kamen alle müde und zufrieden am THG an.

 

Alisa Breuning und Eva Grabner, Kursstufe 1


NOV 22

Das Projekt Weltenschreiber geht zu Ende

Seit 2018 gehen Mails zwischen dem österreichisch-tschechischen Autor Michael Stavaric und der am THG zuständigen Lehrerin Sabrina Winter hin und her und die Schreib-werkstätten werden geplant. Im Februar 2019 ist es endlich soweit: Der Autor und eine 10. Klasse des THG treffen aufeinander und kreative Impulse fliegen nur so umher.

Seit 2018 gehen Mails zwischen dem österreichisch-tschechischen Autor Michael Stavaric und der am THG zuständigen Lehrerin Sabrina Winter hin und her und die Schreib-werkstätten werden geplant. Im Februar 2019 ist es endlich soweit: Der Autor und eine 10. Klasse des THG treffen aufeinander und kreative Impulse fliegen nur so umher.

 

Noch zwei weitere Klassen haben in den folgenden Jahren das Glück, an Schreibwerk-stätten mit Michael Stavaric teilzunehmen. Es entstehen Geschichten, Gedichte, Fanzines und es wird viel geschrieben, geredet, redigiert, gedacht und gelacht.

 

Nun ist das Weltenschreiben (vorerst) vorbei – am Samstag, 12. November 2022, hat der Abschlussfilm des Projekts Premiere beim Literaturfestival „Literatur machen“ im Literaturhaus Stuttgart.

 

Dank gilt dem Literaturhaus für die Organisation und der Boschstiftung für die Finanzierung des Projekts sowie natürlich Michael Stavaric für die künstlerischen Inhalte und Tina-Maria Feyrer für die Produktion des Abschlussfilms.

 

Hier der Link zum Film:

Text und Fotos: Sabrina Winter


OKT 22

Probentage in der Landesmusikakademie in Ochsenhausen

Probentage des Kammerchors

Der Bus, den wir bis auf den letzten Platz besetzten, holte uns am Mittwoch fast pünktlich am THG ab und brachte uns nach Ochsenhausen.

Noch vor dem Mittagessen und dem Beziehen der Zimmer fanden wir uns in unserem Probengebäude zum gemeinsamen Einsingen ein.

 

Meist recht diszipliniert probten wir in den drei Tagen mehrere Stunden am Tag Chorstücke aus verschiedenen Epochen und Stilrichtungen und kamen so gut voran.

In den Pausen traf man sich (in mehr oder weniger übermüdetem Zustand) an der Kaffeemaschine, hatte Zeit, das nahegelegene Dorf zu erkunden oder über das ehemalige Klostergelände zu spazieren.

Die Musik erfüllte uns sehr: mit offiziellem Probenende am Abend war noch lange nicht Schluss mit dem Singen – die Gänge des ehemaligen Klosters luden mit ihrem schönen Hall dazu ein, auch in kleiner Besetzung frisch einstudierte Stücke und alte Ohrwürmer zum Besten zu geben.

 

Doch nicht nur wir, der Kammerchor, waren fleißig: Während wir unten im Spiegelsaal als gesamter Chor übten, uns aber auch zu Stimmproben trafen und Stimmbildung betrieben, war die Jazzband im Saal über uns musikalisch aktiv. Manch einer, der Teil beider AGs ist, wurde munter hin und hergereicht. 

Für zwei Stücke schlossen sich Kammerchor und Jazzband zusammen und waren so kurzzeitig auch gemeinsam musikalisch unterwegs.

 

Ein besonderer Höhepunkt war das spontane Musizieren in der barocken Kirche am Donnerstag. Wir verteilten uns im Kirchenschiff und konnten den Raum bis unter die goldverzierte Decke mit Klang füllen. Vor allem Stücke, in denen es um den Frieden geht, haben wir an diesem besonderen Ort gesungen – in der heutigen Zeit ein größeres Anliegen denn je.

Das Singen in der Kirche war sehr berührend – nicht nur für uns und unsere Lehrer, sondern auch für das Ehepaar, das in die Kirche kam, während wir sangen. Die beiden haben sich sehr gefreut und uns am Ende ordentlich applaudiert.

 

Wir bedanken uns bei Frau Track, Herrn Hiddeßen und Herrn Zimmermann, die die Probentage organisierten und mit uns musizierten.

Nach der langen Zeit, in der die Pandemie so viele Ausflüge und Klassenfahrten unmöglich machte und auch für die Schulmusik enorme Einschränkungen mit sich brachte, tat es allen sichtlich gut, wieder einmal so intensiv Zeit miteinander und mit der Musik verbringen zu dürfen.

 

Für den Kammerchor: Matilda Golding, Kursstufe 2

 

Musik an ganz besonderen Orten

Vom 12. bis zum 14.10.22 fand für Kammerchor und Jazzband in der Landesmusikakademie Ochsenhausen eine Probenausfahrt statt. Da die Coronabeschränkungen mehrtägige Aufenthalte wieder zulassen, war es uns im Gegensatz zum letzten Jahr auch wieder möglich, auswärts zu übernachten.

 

Unsere Reise begann mittwochs, Treffpunkt war um 8:30 Uhr vor dem THG, von welchem aus wir auch dann um 9:00 Uhr losfuhren. Nach zwei Stunden Busfahrt, während welcher die Vorfreude schon allen offensichtlich in Gesicht geschrieben war, kamen wir an der Landesakademie an. Wir stellten unsere Sachen gesammelt in einen Gang des ehemaligen Klosters, da unsere Zimmer noch nicht beziehbar waren, und trafen uns noch vor dem Mittagessen im Bräuhaus, in dem es unter anderem einen großen vollbestuhlten Veranstaltungssaal gibt, der sich uns als perfekter Versammlungsort anbot. Dort erhielten wir von den Lehrern unsere Zimmerschlüssel und etliche weitere Informationen zum Gebäude und der zeitlichen Planung. Anschließend teilte sich die Gruppe erstmals in Chor und Jazzband auf, und während Herr Zimmermann mit der Jazzband auf der Bühne des besagten Saals begann, die Instrumente aufzubauen, ließ es sich Frau Track nicht nehmen, die noch müden Sänger des Chores mit ein paar Übungen aufzuwecken.

Nach dem Mittagessen um 12 Uhr durften wir unsere Zimmer beziehen und begannen anschließend um 13:15 Uhr mit den Proben. Da Jazzband und Kammerchor zeitgleich probten, fand sich der Chor im Keller des Bräuhauses ein, welcher auch die nächsten Tage als Probe-Ort fungieren würde. Wir probten, mit Ausnahme einer 45-minütigen Pause am Nachmittag, bis 18 Uhr und machten uns dann auf in Richtung Abendessen. Nachdem alle wieder satt und zufrieden waren, folgte eine weitere Probephase, nach welcher wir dann jedoch alle erschöpft, aber zufrieden unseren Abend als Gruppe genießen konnten, bis um 23 Uhr die Nachtruhe begann.

 

Am nächsten Morgen begannen wir nach dem Frühstück, das (nach der Meinung einiger Schüler viel zu früh) um 8 Uhr angesetzt war, mit dem Proben. Der Kammerchor traf sich zuerst gesammelt, teilte sich aber anschließend, um Stimmproben zu halten. Vor dem Mittagessen wurden die Stimmen dann wieder zusammengesetzt. Nach dem Essen hatten wir dann bis 15 Uhr Freizeit und so die Möglichkeit nach Absprache mit den Lehrern Ochsenhausen zu besichtigen. Während einige dieses Angebot annahmen, blieben andere lieber auf dem Gelände der Akademie, um z.B. in den uns zu Verfügung gestellten Übe-Räumen den musikalischen Input des Vormittags weiter zu vertiefen.

 

Da einigen Schülern in der Mittagspause auf Entdeckungstour die wunderschöne Kirche, die an das Kloster anschließt, aufgefallen war, entstand der Gedanke, in dieser Kirche unsere bereits gut geprobten Stücke einmal in der außergewöhnlichen Akustik zu genießen. Als unsere nächste Probe sich dem Ende zuneigte, machten wir uns dann gesammelt auf den Weg zur Kirche, um den Plan in die Tat umzusetzen.

 

Um 16:45 Uhr wurden Gruppenfotos gemacht und anschließend ging es wie üblich weiter mit dem Proben.

Vor dem Abendessen fanden sich dann zum ersten Mal Kammerchor und Jazzband zusammen auf der Bühne im Bräuhaus ein, um die von beiden Partien vielgeprobten Stücke „Skyfall“ und „Feel The Rhythm“ zusammen zu performen. Als diese Probe abgeschlossen war und sich einige schon schnell aus dem Staub machen wollten, begann die Jazzband aber noch spontan ein kleines Konzert für den Chor zu spielen, das einige der Sänger offensichtlich stark beindruckte. Nach dem Abendessen probten wir weitere 90 min und hatten dann aber reichlich Zeit, den zweiten und letzten Abend bis 23 Uhr gemütlich ausklingen zulassen.

 

Freitag morgens begann unser letzter Tag an der Landesakademie. Wir frühstückten und mussten dann unsere Zimmer räumen und unser Gepäck wieder im Gang stapeln. Es folgte um 9:30 Uhr unsere letzte Probe-Session. Noch einmal probten Kammerchor und Jazzband zuerst gemeinsam, dann getrennt. Wir probten bis zum Mittagessen. Der Kammerchor gab beim Warten vor dem Speisesaal noch ein letztes kleines Konzert, mit den Liedern „Aller Augen“ und „We Shall Overcome“, und alle schienen doch eher missmutig über die Tatsache zu sein, dass es nun schon vorbei war.

 

Und so stiegen wir um 13 Uhr wieder in den Bus und fuhren nach Hause.

 

Für die Jazzband: David Wieland & Sam Münzmay, Kursstufe 1