Archiv - Ereignisse im vergangenen Schuljahr

JUL 22

"Mach Mit" - Spiel-Sport-Spaß am THG und im Georgii-Waldstadion am Jägerhaus

„Mach mit“, dröhnte Rapper Thööö lautstark aus den Boxen und eröffnete den diesjährigen THG-Sporttag, der sich in die landesweite Schulsportaktionswoche „Für Verständigung und gegenseitige Toleranz – mach mit!“ vom 19. bis 26. Juli 2022 einreihte.

Mehr dazu unter:

https://www.machmit-bw.de/machmit/schulsportaktionswoche-2022

 

Die THG-Sportfachschaft hatte das Programm den warmen Temperaturen angepasst; nach einer kurzen gemeinsamen Aufwärmphase ging es auch schon los: für die 5. bis 7. Klasse mit den Bundesjugendspielen, für die 8. und 9. Klasse mit einem Brennball- und Fußballturnier und für die 10. Klasse und die Kursstufe 1 mit einem Volleyballturnier – und immer wieder reichlich Verschnaufpausen zwischendurch.

Alle Sportler*innen gaben alles, ob auf der Bahn, an der Sprunggrube, beim Schlagball-Weitwurf, auf dem Rasenplatz, auf dem Beachvolleyballfeld oder in der Sporthalle. So manche Dribbelkünste, Wurf- und Fangtechniken oder Schmetterbälle waren zu bewundern, so manches „Tor des Monats“ wurde geschossen und immer wieder eine persönliche Bestleistung erzielt. Bei allem sportlichen Ehrgeiz stand aber eindeutig der Spaß im Vordergrund – und die Freude, zusammen etwas zu machen: Sport und auch Pause. 😊

 

Text und Fotos: Carmen Große 


MAI 22

"Schule als Staat" am THG

Endlich konnte es stattfinden, das viertägige Planspiel, bei dem sich die gesamte Schulgemeinschaft in den Staat „THEOTOPIA“ verwandelt hat. Schülerinnen und Schüler des Seminarkurses 20/21 hatten bereits im vergangenen Schuljahr den Staat gegründet, Parteien konnten gewählt werden, ein Parlament hatte eine Regierung gebildet.

 

Zum Startschuss am 22. Mai sprachen die Präsidentin und der Kanzler, das Orchester spielte die Nationalhymne, die Staatsflagge wurde gehisst. Nun eröffneten zahlreiche Betriebe mit vielfältigen Produkten und Dienstleistungen. Eine breite Palette kulinarischer Angebote von Pizza und Pasta über Burger und Falafel zu Hot-Dogs in selbstgebackenen Brötchen versorgte unsere Bürgerinnen und Bürger bestens. Aber auch beim Bummeln oder Verweilen zwischen Imbissbuden, Kiosks, Cafés und Straßenmusikanten, beim Shoppen in Second-Hand- oder Schmuckläden konnte man es sich gutgehen lassen. Angebote wie Minigolf, Parcours, Zooführungen, Kino oder Spielcasino waren beliebt bei Groß und Klein, bezahlt wurde in der staatseigenen Währung: KARG. Alle Hände voll zu tun hatten Gerichte, Anwält*innen, Polizeibehörden, die Staatsbank, Ministerien, das Parlament und nicht zuletzt die Müllabfuhr. Ein Radiosender sorgte für beste Information und Unterhaltung fast rund um die Uhr, zum Beispiel durch Berichte über die Demo der Frauenrechtsbewegung oder über die Ernennung des zweiten Kanzlers von Theotopia, übertrug Interviews und sendete zuvor aufgenommene Konzerte. Die Tageszeitung mit Berichten und Interviews der Redaktion wurde über fliegende Zeitungshändler im ganzen Staat verteilt, ebenso wie selbstgestaltete Postkarten durch die PostbotInnen.

 

Neben Eltern, Freunden und Bekannten kamen auch besonders hohe Gäste zu Besuch: Am Dienstag, den 24. Juli, kam es zum Staatsempfang des Landtagsabgeordneten Herrn Fink (SPD) und des Bundestagsabgeordneten Herrn Schäfer (Grüne), die sich von der Führung durch die Präsidentin sehr beeindruckt zeigten.

 

Am letzten Tag gab es viele Stimmen, die sich eine Verlängerung des Projektes wünschten, da die Freude an ihren Rollen im Staat und ihre wirtschaftlichen Erfolge groß waren: Preise gab es für den nachhaltigsten Betrieb, den sozialsten, den wirtschaftlich erfolgreichsten und den kreativsten Betrieb. Und so wurde THEOTOPIA am Mittwoch, den 25. Juli, unter Abschluss-Reden, Musik von Orchester und Jazz-Band wieder in unsere Schulgemeinschaft zurückverwandelt.

 

Mit dem Schlussakt endete der handlungsorientierte Teil. Das Projekt war jedoch nicht zu Ende, denn am Montag danach fand in allen Klassen und Kursen eine Reflexion statt, die einem langfristigen Lernerfolg dienen sollte. Eine Evaluation der Projekttage (Ergebnisse siehe Grafiken) zeigt die positive Resonanz.

Ein großer Dank an den Seminarkurs 20/21, den wir in diesen Tagen nach bestandenem Abitur mit großem Lob verabschieden!

 

René Schwarzpaul, Stephan Wennagel, Christopher Schmachtenberg

Ein Film von Lukas Truger (K1)

Die Umfragergebnisse unter Schülerinnen und Schüler und Lehrerinnen und Lehrer


APR 22

Frühjahrskonzert

Wie lange hatte das Publikum darauf gewartet? Nach drei Jahren war es nun endlich wieder soweit: Die Chöre und Orchester des THG hatten in die Osterfeldhalle nach Esslingen-Berkheim zum großen Frühjahrskonzert geladen, das aufgrund der Pandemie so lange nicht mehr hatte stattfinden können.

 

Damit möglichst viele Zuhörerinnen und Zuhörer in den musikalischen Genuss kommen und trotzdem Abstand wahren konnten, hatten Rainer Butz, Dirk Hiddeßen, Tilman Heiland, Lilli Track und Jürgen Zimmermann das anspruchsvolle und abwechslungsreiche Programm ihrer Musikgruppen in zwei große Blöcke geteilt: Im ersten Konzertteil traten der Unterstufenchor, das Unterstufenorchester, der Mittelstufen-chor und das Sinfonieorchester der Klassen 8 und 9 auf; in der Pause wechselte das Publikum und an-schließend zeigten das Sinfonieorchester der Klassen 10 bis 12, die Jazzband und der Kammerchor ihr großes musikalisches Können. Dazu gehörte so mancher Ohrwurm, bekannte Filmmusik, ein Vorgeschmack auf das Musical der Klassen 6 und mit dabei waren auch Friedenswünsche – das begeisterte Publikum kam voll auf seine Kosten! Das Schönste aber für alle – Mitwirkende wie Dirigierende und Besucherinnen und Besucher – war das gemeinsame musikalische Erlebnis! Endlich, endlich wieder! 

 

Text und Fotos: Carmen Große


FEB 22

Unter dem Motto HOFFNUNG gab der THG-Kammerchor am 21.05.2022 eine Matinee im Münster Sankt Paul in Esslingen. Mit der einstimmigen Bitte um Frieden für die Welt „Peace to the world“ zogen die gut 60 Sängerinnen und Sänger in den Kirchenraum ein und stellten sich im Altarraum auf, von wo sich der Klang zum vierstimmig vorgetragenen Kanon auffächerte. Nach fast drei Jahren coronabedingter Sangespause erstrahlte nun ein voller Klang, der sich wie ein Mantel um die Zuhörer legte. Zu Beginn erklang als Zeichen der Verbundenheit mit der europäischen Idee das „Freude schöner Götterfunken“ (auch bekannt als europäische Hymne) aus Beethovens 9. Sinfonie. Im Gedenken an die fast 50jährige traditionelle Freundschaft des THG-Kammerchores mit dem Chor des Schulzentrum Velenje wurde auch eine Strophe auf Slowenisch gesungen. In der großzügigen Akustik des weiten Kirchenraums gelang dem Chor ein beglückendes „Heilig“ aus dem Oratorium „Der Elias“ von Felix Mendelssohn. Engelsgleich erklangen die ersten Takte mit den Solostimmen von Kim Schilling, Emily Lechner, Mirjam Schneider, die spontan für die erkrankte Rahel Widmann eingesprungen war, Kaja Wessler, Jessica McQueen, Amasia Schneider, Rebecca Maksimov und Katharina Seiffer. Im mitreißenden „Exultate cantamos festivo“ sowie „If you’re happy“ brach sich die überschäumende Freude darüber Bahn, endlich wieder Singen zu dürfen. Mit Titeln wie „Amazing grace“ und „Somewhere over the rainbow“ verstanden es die jungen Musikerinnen und Musiker auch, besinnliche Momente zu schaffen. Charlott Buschatz las dazu Abschnitte aus dem Gebet der Vereinten Nationen, die zur nachdenklichen Atmosphäre beitrugen. Diese Innigkeit konnte der Kammerchor auch in so populäre Titel wie „Bohemian Rhapsody“, mit einem grandiosen E-Gitarren-Solo von Niklas Mauch, übertragen. Danach begann der zweite Teil des Konzertes, in welchem die „Kursstufen 3 und 4“ (aus den Abschlussklassen 2021 und 2020)  ebenfalls zum Mitsingen eingeladen waren. Sie hatten während ihrer Schulzeit durch die Pandemie bedingt, keine Möglichkeit mit dem Kammerchor aufzutreten. Wie beeindruckend wuchs der Chor nun an. Aus annähernd 100 Kehlen klangen Freude und Dankbarkeit, Hoffnung und Zuversicht in „A million dreams“, „We shall overcome“, „Hineh ma tov“ mit stimmungsvollem Mittagsgeläut und dem Schlusslied „Nehmt Abschied, Brüder“. Sowohl a capella als auch begleitet vom sensiblen Klavierspiel Dirk Hiddeßens zeigte sich der THG-Kammerchor unter der Leitung von Marie-Valérie Track von seiner besten Seite und verabschiedete sich nach zwei Zugaben von seinem Publikum mit dem Kern seiner musikalischen Botschaft: „Viva la musica!“

 

Lili Track


FEB 22

Probentage des Kammerchors

An den Tagen vom 23.02.2022 bis zum 25.02.2022 hat der Kammerchor auf Schloss Ebersberg Pandemie-bedingt Probentage veranstaltet. Aufgrund der Corona-Verordnungen durften wir nicht auf dem Schloss übernachten und mussten jeden Tag mit Bus und Bahn rund 1 1/2 Stunden anreisen, wobei der Aufstieg zum Schloss im Anschluss nochmals ca. 20 min betrug.

 

Mittwochs trafen wir uns um 9:30 Uhr auf dem Schloss und machten erst mal bei Brezeln Pause im Innenhof. Wer noch nicht getestet war, hatte nun die Möglichkeit dazu. Weil das Wetter gut war, probten wir draußen im Innenhof unser Repertoire. In einer Mittagspause hatten wir Freizeit. Manche spielten gemeinsam Spiele, andere stiegen gemeinsam mit den Lehrkräften auf den Turm und genossen die Aussicht.

 

Donnerstags begannen wir früher, bereits um 9 Uhr, mit den Proben. Auch dieses Mal gab es Snacks zur Stärkung und eine kurze Pause, sowie die Möglichkeit, sich zu testen. Da der Wind an diesem Tag sehr stark war, probten wir im Schloss. Begonnen wurden die Proben mit Stimmproben. Nach dem Mittagessen, welches von Herrn Roos gekocht wurde, machten wir noch ein Gruppenbild und führten die Stimmen dann zusammen. Nach dem erfolgreichen Proben ließen wir den Abend gemeinsam ausklingen. Dank vieler Kuchenspenden hatten wir ausreichend Verpflegung über den Abend verteilt und hatten sogar noch Reste für den nächsten Tag übrig.

 

Freitags war geplant, ab 10:30 Uhr zu proben, allerdings hatten viele der Schülerinnen und Schüler auf Grund einer Zugverspätung den Anschlussbus verpasst und mussten auf den nächsten Bus warten. Als wir dann endlich oben ankamen, waren zu wenig Tests vorhanden, weswegen die getesteten Sänger*innen bereits in Stimmproben probten und die ungetesteten separiert warteten, bis Frau Track mit neuen Tests aus der Apotheke zurückkam. Nachdem dann alle getestet waren, konnten wir endlich gemeinsam proben. Die Solisten für das Stück ,,Heilig“ aus dem Oratorium „Elias“ probten getrennt mit Frau Track, während wir anderen an anderen Stücken mit Herrn Hiddeßen arbeiteten. Im Anschluss lernten wir zwei neue Stücke auf Slowenisch: ,,Evropska Himna“ und ,,Nehmt Abschied, Brüder“. Einem kalten Mittagessen (Herr Roos war nicht da) folgte ein kompletter Durchlauf aller Lieder und die Aufnahme von ,,Bohemian Rhapsody“. Nachdem wir alles gemeinsam aufgeräumt und geputzt hatten, trafen wir uns erneut im Innenhof und sangen zum Abschied nochmals a cappella unter anderem ,,Viva la musica“ und ,,We Shall Overcome“.

 

Emily Brucker, Klasse 10b


Theater - „Gamanz schömön dumunkemel hiemier!“ – „Umund somo stimill!“

Aber nicht lange: Aus mit der Ruhe ist es, als fünf Marsmännchen auf drei THG-Schülerinnen treffen, was erst für reichlich Verwirrung sorgt, aber dann schnell Licht ins Dunkel bringt.

 

„Liebes Publikum, wie Sie im ersten Akt bereist erfahren haben, ist die Erde im Jahr 2062 zu einem sehr warmen Planeten geworden. Ganz Deutschland ist von Wasser überschwemmt. Ganz Deutschland? Nein, eine Schule hält den Veränderungen durch den Klimawandel erstaunlich gut stand. Betonwände sorgen an und für sich schon für ein kühles Raumklima, die Schallschutz-decken wurden darüber hinaus durch Klimaanlagen ersetzt. Außerdem verfügt diese wider-standsfähige Schulgemeinschaft über einen besonders wirksamen „Zaubertrank“ im Kampf gegen den Klimawandel, der durch einen Unfall im Chemieunterricht entstanden ist: ein Gebräu, das es den Mitgliedern dieser Schule ermöglicht, sich mit wenigen Schlucken auf 37 Grad Körpertemperatur herunterzukühlen. So hält das THG im Jahr 2062 bereits seit vielen Jahren den Veränderungen stand. Und da diese Schule seit langem für ihren bilingualen Unterricht bekannt ist, ist es im Zuge der Wegorientierung vom Planeten Erde nur logisch, dass seit zehn Jahren die Mars-Sprache unterrichtet und in der Schule fließend gesprochen wird.“

 

Zum Glück lernen die THG-Schülerinnen schon seit einigen Jahren bei ihrer sehr engagierten Lehrerin Frau Martin die Mars-Sprache und auch in der Mars-Landeskunde kennen sie sich gut aus. Nur einen echten Marsmenschen hat niemand von ihnen bisher gesehen oder gar gesprochen – doch das ändert sich genau jetzt! Gleich fünf Marsmännchen sind im Auftrag des Mars-Königs und der Mars-Königin auf der Erde gelandet, mit dem Auftrag, Schokolade zu besorgen, denn sie stiftet Freude und das ist es, was auf dem roten Planeten noch fehlt. Das klingt nach einer leichten Aufgabe, doch aufgrund der im Jahr 2062 weit fortgeschrittenen Erderwärmung wird Schokolade mittlerweile gar nicht mehr produziert, weil die Kühlung zu teuer ist. 3 kg Schokolade und fünf verschiedene Rezepte aus fünf Kontinenten gegen einen Einschluss in eine Zeitkapsel, in der die Erdenzeit um 40 Jahre zurückgedreht wird, so dass die Menschen noch eine Chance bekommen, die Erderwärmung rechtzeitig zu stoppen – auf diesen Deal lassen sich die THG-Schülerinnen ein! Sie verwickeln ihre Lehrerin in ein Gespräch über Schokolade und erfahren so wichtige Informationen rund um das Thema „Schokolade“. Nur die Sache mit der Kühlung ist nicht so leicht zu lösen … Wie gut, dass es den THG-Kühlzaubertrank gibt! Ein paar Tropfen genügen – und tatsächlich: Glücklich überreichen die Schülerinnen den Marsmännchen die geforderte Menge Schokolade. So verfressen wie die Marsmännchen sind, wollen sie gleich davon kosten und können nur mit Mühe zurückgehalten werden, alles zu verputzen. Auch sie halten sich an die Abmachung: Wie versprochen, verkapseln sie die Schülerinnen. Sie wachen auf im Jahr 2022, in dem es deutlich kälter ist als 2062 und in dem es noch verschiedene Landschaften und Lebensräume für Menschen, Tiere und Pflanzen gibt und Schokolade – und Menschen, die es in der Hand haben, dass das so bleibt!

 

Voller Witz und Energie brachte die Unterstufen-Theater-AG unter der Leitung von Stefanie Schlimper das selbst geschriebene Stück „Grüße aus Marathon“ auf die THG-Bühne. Helen, Jana, Jella, Josefine, Kristina, Luisa, Maja, Maj-Lis, Milla, Nina, Sarah, Sina, Sofiya, Valentina und Viktoria zeigten dabei nicht nur, dass sie die Mars-Sprache fließend sprechen und wunderbar verstehen, sondern auch, dass sie richtig gute Schauspielerinnen und kreative Stückeschreiberinnen sind, die das große Thema „Klimawandel“ angehen. Applaus, Applaus – oder in der Mars-Sprache: Applamaus, Applamaus!

 

Text und Fotos: Carmen Große


FEB 22

DELF-Prüfung mit Niveau B1

Wir gratulieren unserem 25 Schülerinnen und Schülern der letztjährigen Klassen 10 zur bestandenen französischen Sprachprüfung DELF (Diplôme d'Études en langue française) mit dem Niveau B1!

 

Félicitations!

 

Foto: Thomas Szücs


JAN 22

Sinfonieorchester als doppeltes Fernorchester

Nachdem die traditionelle Eröffnung am Tag der offenen Tür durch das Sinfonieorchester auch in diesem Jahr nicht live stattfinden darf, haben wir einige Stücke aufgenommen, um etwas vom derzeit sehr im Verborgenen blühenden Musikleben am THG sicht- und hörbar zu machen. Aufgrund der notwendigen Corona-Abstände beim Musizieren gibt es derzeit zwei sinfonische Orchester, eines der Klassen 8 und 9 sowie eines der Klassen 10 und der beiden Kursstufen. Auf diese Weise versuchen wir, der Pandemie so viel wie möglich gemeinsames Musizieren abzutrotzen.

Hier eine kleine Hörprobe...

Video: Brahms: Ungarischer Tanz Nr. 5 (Kl. 10-12)

Video: Mascagni: Intermezzo aus „Cavalleria rusticana“ (Kl. 10-12)

Video: Schubert: Militärmarsch op. 51 Nr. 1 (Kl. 8-9)


Dez 21

Das Musik-Profil 10 musiziert im Klinikum Esslingen

Elf Schülerinnen und Schüler sowie ihre Musiklehrerin Frau Track gehörten am Abend des 21. Dezember 2021 zum musikalischen Aufgebot des Musik-Profils der Klasse 10, das für das Klinikum Esslingen die Patientenweihnachtsfeier musikalisch gestaltete. Für diesen Auftritt, der unter den vorgegebenen Hygienemaßnahmen stattfinden konnte, wurde seit Mitte November in den Unterrichtsstunden geprobt. Auch eine Aufnahme der Stücke wurde zur Sicherheit produziert, falls die Einschränkungen der Pandemie den Auftritt verhindert hätten. Doch zum Glück konnten die zwölf Beteiligten die Weihnachtslieder planmäßig den Patienten und Mitarbeitern des Klinikums vorspielen. Diese hörten und sahen das Ensemble durch eine Liveübertragung. Die Besetzung der Musiktruppe bestand aus zwei Pianisten, zwei Trompeten, einem Horn, zwei Geigen, einer Klarinette und drei Querflöten. Daneben sangen ein bis vier Sänger*innen die Melodiestimme der schönsten Weihnachtslieder: „Ich steh an deiner Krippen hier“, „O du fröhliche“, „O Freude über Freude“, „Es ist ein Ros entsprungen“, „Vom Himmel hoch da komm ich her“, und „Machet die Tore weit“. Letzteres wurde ausschließlich instrumental dargeboten. Außerdem wurde das moderne Weihnachtslied „Mary did you know“ vierstimmig, mit Klavier untermalt, vorgetragen. Für die perfekte Vorbereitung trafen wir uns schon am Morgen, um uns noch einmal ausführlich den Stücken zu widmen. Nach einer langen Mittagspause gab es noch eine kurze Stellprobe. Danach traten wir auf. Am Ende des Tages war es ein gelungener Auftrittsabend, den wir bei Pizza und Punsch unterm vorweihnachtlichen Sternenhimmel bei winterlichen Temperaturen auf der Terrasse ausklingen ließen.

 

Manuel Stäbler, 10c

 

P.S.: Alle Beteiligten des Musik-Profils waren zum Zeitpunkt des Auftritts geimpft und getestet. Außerdem wurden jederzeit die geltenden Hygieneregeln eingehalten.


DEZ 21

Absage Weihnachtskonzert

Die momentane Pandemielage erlaubt es uns nicht, wie geplant aufzutreten. Um niemanden zu gefährden haben wir uns schweren Herzens entschlossen, den Auftritt abzusagen. In unserer letzten Chorprobe sind einige Mitschnitte entstanden, die wir als kleinen weihnachtlich-musikalischen Gruß hier einstellen wollen.

Wir wünschen allen eine frohe Weihnacht und ein gesundes neues Jahr

Der THG-Kammerchor

 

Probentag des Kammerchors

Am 05.12.21 hat sich der Kammerchor in der Schule getroffen, um intensiv für das bevorstehende Weihnachtskonzert zu proben. Frisch getestet und im großen Abstand zueinander, mit Maske und guter Belüftung starteten wir unseren Probentag mit dem Einsingen und einer 20minütigen Tutti-Probe. Danach gingen alle Stimmen getrennt für 20 Minuten in die einzelnen Musikräume, wo Feinarbeit am Notentext geleistet wurde, bevor man dann wieder alles zusammensetzen konnte.

Momentan singen wir Lieder wie „Machet die Tore weit“, „Peace to the World“, „Hineh mah tov“ und „This little light of mine“, diese haben wir am Ende auch eingesungen, um einen Zwischenstand zu bekommen und uns selbst einen Eindruck zu verschaffen, denn das Singen mit 2m-Sicherheitsabstand und Masken ist für uns und unsere Ohren immer noch sehr gewöhnungbedürftig. Aber die gute Akustik im Foyer hat uns klanglich sehr geholfen.

Zwischen Tutti- und Stimm- Proben haben wir selbst gebackenen Kuchen gegessen, den die Schülerinnen und Schüler mitgebracht hatten. Es war so reichlich gebacken worden, dass wir sogar noch eine “Wegzehrung” mit nach Hause nehmen konnten.

Ich spreche im Namen aller, wenn ich sage, dass uns das gemeinsame Proben sehr viel Spaß gemacht hat und wir alle hoffen, dass unser Konzert in irgendeiner Form stattfinden kann.  

Lotta Raven, K1


DEZ 2021

Fahrrad-Zone Rund ums THG

 Liebe Schülerinnen und Schüler, liebe Elternschaft,

 

im Sommer 2020 ist in Kooperation mit dem Bündnis „Esslingen aufs Rad“ und dem ADFC Esslingen (Allgemeiner Deutscher Fahrrad-Club) eine Karte mit Vorschlägen für einen möglichst sicheren Radschulweg zum THG entstanden.

Bis die offiziellen Karten von der Stadt Esslingen erstellt werden, gibt es dank der Karte und den weiteren Informationen bereits eine erste Informationsmöglichkeit.

Hinweis: Die angegebenen Routen stellen Empfehlungen nach bestem Wissen und Gewissen dar, es kann aber keine Gewähr für die Sicherheit der einzelnen Strecken übernommen werden. Ebenso sind Veränderungen der Verkehrsführung seit Mai 2020 nicht in die Karte übernommen worden.

Neu aber ist folgendes:

Seit dem 10.12.2021 liegt das THG in einer Fahrradzone! Was das ist? Hier geht es zu den Informationen. [LINK „Informations-Seite der Stadt Esslingen“: https://unterwegs.esslingen.de/fahrradzone]

 Haben Sie ein Anliegen bezüglich der Verkehrserziehung und/oder der Verkehrsführung rund ums THG?

Kennen Sie besondere Gefahrenstellen für Schülerinnen und Schüler auf ihrem (Rad)Schulweg ans THG, die der Stadtverwaltung zur Kenntnis getragen werden sollten?

 

Schreiben Sie mich an!

 

Thomas Szücs

Thomas.szuecs@thg.es.schule-bw.de

(Verkehrsbeauftragter)

Seit dem Abbau des Radweges zum THG vor nun knapp vier Jahren haben sowohl mehrere Verkehrsverbände und politische Gremien als auch wir als THG auf eine fahrrad- und fußgänglicherfreundlichere Gestaltung des Verkehrsraumes in der Breslauer Straße gedrängt.

Radler*innen mussten sich seit dem Abbau des Radweges die Fahrbahn der Breslauer Straße mit dem motorisierten Verkehr teilen und in teils unübersichtlichen Verkehrssituationen vorsichtig agieren und auch sonst defensiv fahren.

Deshalb freut es uns als Schulgemeinschaft, dass nun nun ein konkreter Schritt zur Verbesserung umgesetzt wird: Seit Freitag, den 10. Dezember 2021, ist das Gebiet rund um das THG als Fahrradzone ausgewiesen!

Einen herzlichen Dank an das Stadtplanungsamt Esslingen und alle politischen Entscheidungsträger*innen, die darauf hingewirkt haben!

In der Straßenverkehrsordnung (StVO) findet man die Fahrradzone erst seit 2020 – es handelt sich also um ein neues und modernes Konzept zur Förderung des Radverkehrs.

 

 

 Hier ein kurzer Überblick über die Regeln, die in der Fahrradstraße/-zone gelten:

  •  Fußgänger*innen haben an Überwegen Vorrang
  • „rechts vor links“ gilt für alle Verkehrsteilnehmer*innen

  • Zulässige Höchstgeschwindigkeit für alle Verkehrsteilnehmer*innen: 30 km/h

  • Radfahrende dürfen nicht gefährdet oder behindert werden

  • Autos dürfen überholen, aber nur mit 1,5m Sicherheitsabstand

  • Radfahrende dürfen nebeneinander fahren, aber dabei den entgegenkommenden Verkehr nicht behindern

  • Kraftfahrer*innen (Autos, Busse, Motoräder o.ä.) müssen ihre Geschwindigkeit ggf. verringern, um Radfahrende nicht zu behindern oder zu gefährden

  • Mehrspurige Fahrzeuge (Autos, Busse) können bei entsprechender Zusatzbeschilderung auch in dieser Straße fahren. Dies ist auch in der Breslauer Straße so.

Hier finden sich Informationen der Stadt Esslingen zur Fahrradzone sowie auch ein Flyer der städtischen Infokampagne.

Trotz der Regeln gilt für alle Verkehrsteilnehmer*innen: Respekt anderen gegenüber, Vorsicht und gegenseitige Rücksicht sind stets geboten und sorgen für ein besseres Miteinander im Straßenverkehr!

Zunächst einmal handelt es sich bei der ersten Esslinger Fahrradzone um einen Verkehrsversuch, der auf zwei Jahre angelegt ist. Wir sind zuversichtlich, dass sich das Konzept bewähren wird, und hoffen, dass dies nur ein erster Schritt ist. Zukünftig sollte die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer*innen in der Breslauer Straße und den umliegenden Straßen weiter verbessert werden, vor allem der jungen und weniger gut geschützten Verkehrsteilnehmer*innen.

 

Der Verkehrsbeauftragte des Theodor-Heuss-Gymnasiums Esslingen

(thomas.szuecs@thg.es.schule-bw.de)

Und da die Einführung in die dunkle Jahreszeit fällt, hier noch ein paar Hinweise für Radeln im Winter:

 

  • Sorge für eine StVO-konforme Beleuchtung am Fahrrad.

  • Trage gut sichtbare, helle Kleidung (z.B. mit Reflektorstreifen).

  • Sorge für einwandfrei funktionierende Bremsen.

  • Trage einen passenden und intakten Helm.

  • Kleide dich fürs Radeln ausreichend warm (z.B. Handschuhe).

  • Fahre vorausschauend und umsichtig.


Dez 2021

Adventsmontag

Diese und noch viele, viele Wünsche mehr sind auf den Wunsch-Wänden im THG-Foyer zu lesen. Aufgeschrieben haben sie Schülerinnen und Schüler aus allen Klassen – doch wie kam es dazu?

Der traditionelle Adventsimpuls am ersten Montag im Advent konnte coronabedingt leider nicht stattfinden – doch deshalb nichts zu machen, kam für die Ethik- und Religionsgruppen der Jahrgangsstufe 9 nicht in Frage! Jetzt erst recht! Schnell war der 9er-Musikzug gewonnen: Die Musikerinnen und Musiker bereiteten „Macht hoch die Tür“ als Instrumentalstück vor und nahmen zwei Strophen vorab auf. Damit war das Motto gefunden, und so hieß es in dem Text, der am ersten Adventsmontag über die Sprechanlage in alle Klassenzimmer gesendet wurde: 

Liebe Schüler*innen, liebe Lehrer*innen,

 

gestern war der erste Advent – und das möchten wir, die Stufe 9, zum Anlass nehmen, euch eine schöne Adventszeit zu wünschen!

Dieses Jahr ist wegen Corona leider vieles anders – doch genau und gerade deshalb haben wir uns eine ganz besondere Aktion ausgedacht:

 

Wir haben diese Aktion unter das Motto „Türen öffnen“ gestellt. Die Klassenzimmertüren sind schon geöffnet – dieses Mal aber nicht zum Lüften, sondern deshalb, damit wir hören können, was draußen und neben uns geschieht, also einfach deshalb, damit wir wieder etwas mehr voneinander hören und mitbekommen können.

 

Hören und mitbekommen würden wir zum Beispiel gern, was ihr euch wünscht […]

Und während der Musikzug „Macht hoch die Tür“ spielte, wurden viele kleine Wunschzettel geschrieben, aus denen die Schülerinnen und Schüler der Klasse 9 im Ethik- bzw. Religions-unterricht dann die Wunsch-Wände gestalteten.

Einige von diesen Wünschen wurden gleich in den ersten Tagen nach der Veröffentlichung schon erfüllt, auf andere werden wir noch warten müssen, vielleicht nur noch ein bisschen, vielleicht noch ein bisschen länger – wir hoffen auf jeden Fall sehr darauf.

 

Allen am Schulleben Beteiligten wünschen wir

 

Frohe Weihnachten,

eine ruhige Zeit zwischen den Jahren

und alles Gute für das Neue Jahr!


NOV 2021

Film ab - 10er Bilis gewinnen den französischen Schüler-Kurzfilmwettbewerb in Tübingen

 

Hier geht's zum Film!



Okt 2021

Die Bilis sind wieder unterwegs – La relève est assurée!

 Endlich – nach eineinhalb Jahren Corona-Pause – haben unsere Bilis aus der 7. und 8. Klasse ihre französischen Austauschpartner treffen können! Nach dem obligatorischen Corona-Schnelltest ging es am Freitag (8.10.2021) sehr früh los: Noch vor Unterrichtsbeginn startete der Bus in Richtung Annweiler am Trifels (Rheinland-Pfalz), wo die THG-Bilis sich mit den corres vom Collège Les Sources aus Saverne verabredet hatten.

Für einige bedeutete dies das Ende des gespannten Wartens auf den ersten Kontakt mit der Austauschpartnerin/dem Austauschpartner, denn die 7er-Bilis hatten bis auf „Briefkontakt“ noch keine Möglichkeit, sich persönlich zu treffen.

Nun also war Französisch nicht mehr nur eine Sprache, die man in der Schule lernt, sondern ein echtes Kommunikationswerkzeug, das Menschen verbindet!

Gerade in der aktuellen Situation, die durch die Pandemie und die vielen Einschränkungen geprägt ist, sind wir sehr dankbar dafür, dass wir die Drittortbegegnung durchführen konnten. Viele Fremdsprachenlehrkräfte sehnen den nächsten Sprachkontakt für ihre Schülerinnen und Schülern derzeit herbei!

Zwar trafen sich Deutsche und Franzosen dieses Mal für nur einen Tag, aber das Treffen war dennoch ein Zeichen der engen Freundschaft zwischen dem THG und den Freunden aus Frankreich.

Bei sonnigem Wetter und auf den Sportplätzen des Turnerjugendheims vor der grünen Kulisse mit schöner Aussicht hatten wir den perfekten Rahmen für Spiel, Spaß und Begegnung. Kennenlern- und Gemeinschaftsaktivitäten prägten die gemeinsame Zeit. Auch das Stockbrot in der Mittagspause erfreute sich großer Beliebtheit, vor allem auf französischer Seite, auf der diese Lagerfeueraktivität bislang noch unbekannt war. Natürlich blieb Zeit, um mit der jeweiligen/dem jeweiligen corres ins Gespräch zu kommen.

Auch die Begleitlehrer, Mme Fraulob, M. Taesch und M. Willmann auf französischer Seite und wir THG-Lehrkräfte, haben es genossen unsere jeweiligen corres wiederzusehen und auch schon die nächsten Bili-Aktivitäten zu planen und Ideen auszutauschen.

Zum Abschluss der Exkursion gab es auch Freizeit auf dem Gelände, sodass die Bilis sich dem Miteinander bei Gesprächen oder beim Kicken widmen konnten. Mit vielen Eindrücken vom gemeinsamen deutsch-französischen Tag sind wir alle dann wohlbehalten gegen 19:30 Uhr wieder am THG eingetroffen. Die Vorfreude auf das nächste Treffen wächst. Und schon bald heißt es wieder: Salut! Ça va?

 

Anne Hohmann, René Schwarzpaul und Thomas Szücs

L’échange

Le vendredi 8 octobre, on a revu nos correspondants pour la première fois depuis le Covid. On s’est rencontrés à Annweiler près de Landau. On avait de la chance qu’il ne faisait ni trop chaud ni trop froid, juste bien. On a été sur un terrain de camping avec un feu de camp. Là, on a fait aussi du « Stockbrot ». On l’a mangé ensemble et c’était délicieux. Avant de manger on avait joué à des jeux.

Pour terminer, on devait essayer de passer sous une corde. D’abord tout seul, après avec nos correspondants, puis dans des groupes de quatre avec nos correspondants et deux autres et à la fin tous ensemble. C’était très rigolo et une bonne fin pour une bonne journée !

 

(Delia, 8. Klasse)



OKT 2021

Windkraftanlagen als Säule der Energiewende - auch dieses Jahr wieder Thema im Rahmen des Seminarkurses SIA 2020 / 2021

Dank unserer Kooperationspartner, der Firma INDEX TRAUB und der Hochschule Esslingen, konnte abermals und trotz Corona die Schüler-Ingenieur-Akademie (SIA) erfolgreich zu Ende geführt werden. Über ein Schuljahr lang wird in diesem technisch orientierten Seminarkurs projektorientiert eine Windkraftanalage im Kleinformat hergestellt, die als Höhepunkt anschließend im Windkanal der Hochschule Esslingen auf ihre Effizienz getestet wird.

Ein wichtiges Element der SIA ist die praktische Arbeit in der Ausbildungswerkstatt der Firma INDEX TRAUB, die dieses Jahr als kompakter Werkstatt-Tag am Mittwoch, den 27. Oktober stattgefunden hat. Hier wurden Teile der Windkraftanlage montiert und die elektronischen Komponenten verlötet. Beide Schülergruppen vom Georgii-Gymnasium und vom Theodor-Heuss-Gymnasium konnten so noch einmal gemeinsam am Projekt arbeiten und wurden dabei tatkräftig von Auszubildenden, Studierenden und den Ausbildungsleitern unterstützt. Neben dem Fachlichen ermöglicht die SIA so einen Einblick in das Berufsbild des Ingenieurs und ist somit Teil der Studien- und Berufsorientierung im MINT-Bereich.

Das Windrad selbst wurde bereits im Winter in der Holzwerkstatt auf Maß nach einem vorgegebenen Bauplan mit Säge und Feile hergestellt. Die genaue Windradform und theoretische Betrachtungen zur Windenergie wurden in einer Vorlesungsreihe an der Hochschule Esslingen erarbeitet und entwickelt.

Die erfolgreiche Teilnahme wird selbstverständlich durch ein Zertifikat bestätigt, in dem sämtliche Lehrinhalte aufgeführt sind.

Sicherlich wird dieses Projekt auch in den kommenden Jahren weitergeführt. Die Teilnahme lohnt sich!

 

Angela Fock und Martin Schwarzer